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Startseite › Neuigkeiten › Bündnis für Familien schaut nach vorn - Rüsselsheimer Echo 26. März 2010
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Familienpolitik: Plenum in Parkschule - Familienfreundliche Betriebe sollen künftig in Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach gekürt werden
Rüsselsheim soll noch kinder- und familienfreundlicher werden. Um dies zu illustrieren, trafen sich am Mittwoch Akteure des ,,Bündnisses für Familie" in der Mensa der Parkschule . Das Plenum war jedoch unterbesetzt, weil sieben Mitglieder wegen eines Magen-Darm-Virus absagen mussten, der zurzeit in der Opelstadt kursiert. Für die Arbeitsgruppe ,,Familie im Stadtteil" im Berliner Viertel berichtete Hans Endres, dass nur noch eine kleine Gruppe vom Zusammenschluss sozial tätiger Initiativen wie der VdK, der Verein ,,Auszeit", der Kinderschutzbund, die Goetheschule und Personen aus dem Berliner Viertel übrig sei. Es sei schwierig, Bürger zur Mitarbeit zu bewegen. Zu diesem Zweck habe es im vorigen Jahr einige zwar gut besuchte Veranstaltungen gegeben, Mitarbeiter seien aber keine hängen geblieben. Gewerbetreibende aus dem Berliner Viertel hätten sich für ein Quiz stark engagiert, das allerdings kaum auf Resonanz gestoßen sei. Weil Räume, die die Arbeitsgruppe bisher in der Goetheschule für Treffen zur Verfügung gestellt hatte, ohne Programm nicht angenommen werden, solle es dort demnächst Aktionen geben. So würden derzeit eine Fotoausstellung über das Berliner Viertel vorbereitet, aber auch experimentelles Malen und Bastelangebote. Wer bei den Vorbereitungen helfen möchte, meldet sich bei Anette Merkelbach unter der Rufnummer 06142 832121. Der Einzugsbereich des im vergangenen Jahr zum zweiten Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs ,,Rüsselsheim sucht seinen familienfreundlichsten Betrieb" (Gewinner waren ein Frisurenstudio und das GPR-Klinikum) soll laut Carmen Größ, Sprecherin der Arbeitsgruppe ,,Integration von Frauen in den Beruf", ausgeweitet werden. Auch um die Zahl der Bewerber zu erhöhen (im vergangenen Jahr machten fünf Unternehmen mit). Größ kündigte an, dass man sich die interkommunale Kooperation zwischen den Mainstädten Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach zunutze mache und für 2011, spätestens 2012, den Wettbewerb auf alle drei Städte ausdehnen wolle. Zum Thema Integration habe sich die Arbeitsgruppe mit dem Arbeitskreis Frauen und Migration ausgetauscht, um zu klären, welche Chancen Frauen mit Migrationshintergrund auf dem hiesigen Arbeitsmarkt haben. Darüber hinaus müsse geklärt werden, ob es ausreichende Angebote für Qualifizierungen und Weiterbildungen für diese Frauen gebe. Laut Größ herrscht in Rüsselsheim ein Manko an wohnortnahen Arbeitsplätzen für betroffene Frauen. Für die Arbeitsgruppe ,,Kinderbetreuung" informierte Martin Weber über die Zielsetzung der Arbeitsgruppe, wie die Stärkung von Familien, eine höhere Konzentration von Kindern als bisher auf erreichbare Ziele und eine Optimierung bisheriger Betreuungsmodelle für drei Altersgruppen bis zu zwölf Jahren. Ulrike Leipold verdeutlichte für das Internetportal des Bündnisses ,,Familienwegweiser", dass seine Arbeit erledigt sei. Zurzeit würden auf der Homepage www.familienwegweiser-ruesselsheim.de noch Profile städtischer Kindertagesstätten überarbeitet, Betreuungsschulen sowie das Ferienprogramm der städtischen Jugendförderung aufgenommen. Dies soll im April abgeschlossen sein. Abschließend wurden noch Themen gesammelt, mit denen sich das Bündnis dieses und nächstes Jahr beschäftigen will. Zu den eingereichten Vorschlägen zählen Ziele wie politische Veränderungen zu erreichen, das Kinderparlament zu unterstützen, Berufswege für Frauen zu eröffnen, sich mit Kinderarmut und der Missbrauchsproblematik zu beschäftigen und bezahlbare Kinderbetreuung zu schaffen. Zur Frage, wie das ,,Bündnis für Familien" in Rüsselsheim derzeit aufgestellt sei, wurde vorgeschlagen, mehr Medienpräsenz zu zeigen, mehr Werbung zu machen und eventuell mit anderen Bündnisgruppen in der Region zu kooperieren. |
